Die Ballestas Inseln liegen etwa 20 Kilometer westlich der Stadt Pisco und 300 Kilometer südlich der peruanischen Hauptstadt Lima im Pazifik. Die Inselgruppe besteht aus drei Inseln sowie mehreren kleinen Felsen. In Peru werden sie auch werden oft als „peruanische Galapagosinseln“ bezeichnet.

Es gibt hier insgesamt rund 200 Vogelarten, Seelöwen und sogar Pinguine. Die kleinen Islas Balletas sind der Halbinsel von Paracas  vorgelagert und bilden mit ihr gemeinsam seit 1975 das Naturschutzgebiet Reserva Nacional de Paracas. Der kalte Humboldt-Strom vor der peruanischen Küste sorgt für einen großen Fischreichtum und macht diese Artenvielfalt möglich.

Warum man Ballestas auch die Guano-Inseln nennt, sieht man schon vor der Ankunft. Auf den Felsbögen der Inseln sammelten Generationen von Seevögeln ihren Guano. Heute wird der Naturdünger nur noch saisonal in kleinen Mengen abgegraben, um die Tiere wenig zu stören.

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